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Parts 2000 Snowscoots Weltcup 99 Foes DHS Yeti Lawwill 6 Gazzaloddi 3"
Parts: Foes DH Slammer
Bevor ich zum eigentlichen Fahrverhalten des DHS komme noch eine kleine Vorgeschichte was mich zum Kauf bewegte. Eigentlich wollte ich einen Yeti Lawill 6´oder 8´, das Intens M1, das Rotec oder das Foes DHS. Es stellte sich dann aber heraus, daß das Rotec in engen, technischen Passagen sehr schwer zu händeln ist, was in Österreich doch eher ein Nachteil ist. Da das Yeti in Österreich nur schwer oder sehr spät zu bekommen war, fiel mir die Wahl schon nur mehr zwischen Intense M1 und Foes DHS schwer. Weil Robert zu diesen Zeitpunkt schon sein Intense fuhr konnte er mir schon einiges über das Fahrverhalten und die Einstellmöglichkeiten berichten. Das DHS sprach mich optisch mehr an, was letztendlich ausschlaggebend war. Außerdem kann man nicht allzu viel daran einstellen (nur den Sitzwinkel), was für mich mehr ein Vorteil ist, weil ich auf Rennen nicht die ganze Zeit damit beschäftigt sein möchte, mein Rad abzustimmen, wie das bei meinem alten Rad (Scott Vertigo LSD WC) war. Ich bin der Meinung komplizierte und vielfältige Einstellmöglichkeiten sind nur was für die großen WC-Team die haben die Leute und die Technik dazu. Hilfreich ist allerdings ein leicht verstellbarer Sitzwinkel, ein feinfühlig abstimmbarer Dämpfer (Federvorspannung, Zug- und Druckstufen, was mittlerweile bei gutem Material überall möglich ist) und ein vertstellbarer Radstand.

Ingo's Foes DH Slammer
Foes DH Slammer. Eine Umlenkung sorgt für zusätzliche Stabilität am Hinterbau und schützt den Dämpfer vor seitlichen Belastungen. Leider liegt dieser aber genau im größten Dreck.



Ingo mit seiner neuen Foes F1 Gabel
Ingo auf seinem DHS mit der Foes F1 Gabel.

Es ist eher auf den technischen Passagen zuhause: engen Kurfen, Anlieger, Steilstufen (was auch meine bevorzugten Geländeverhältnisse sind). Auf schnellen Passagen sprich, breite Forstwegen, schnellen Wiesenschrägfahrten liegt das DHS doch eher nervös auf der Strecke, hier kommt eher wieder das Rutschen über das Hinterrad zu Tage. In Schnellen Kurven ist es meist besser den Fuß von Pedal zu nehmen immer gefaßt zu sein, daß das Hinterrad bald ins Rutschen kommt aber wie gesagt kein Problem, das nicht in den Griff zu bekommen wäre, man muß eben immer genügend Druck auf das Hinterrad bringen dafür kann man ja den Sitzwinkel verstellen. Bei Sprüngen kommt immer Freude auf weil das DHS doch eher zu den Leichtgewichten unter den Downhillrädern gehört und sich in der Luft sehr leicht verdrehen läst. Sollten Sprünge manchmal zu weit, sehr hoch oder in Kompressionen gehen ist es kein großes Problem sonder eher eine Herausforderung für das DHS da es über genügend Federweg (F1 Gabel 16 cm, Hinterbau 18 cm) zur Verfügung hat und ausreichend Stabilität vorhanden ist womit wir schon bei den Technischen Details wären. Was Stabilität anbelangt ist das DHS wirklich durchdacht, denn es sind am kompletten Rahmen nur die Schweißnähte in Querrichtung zu finden wo es unbedingt nötig ist. Der Hautprahmen wird aus zwei Teilen zusammen geschweißt und die Schweißnähte sind sehr sauber verarbeitet und überall, wo Belastungsspitzen auftreten, wie im Steuerkopf- und Tretlagerbereich, sind Versteifungen eingeschweißt, die zusätzlich Stabilität verleihen und zur Verwindungssteifigkeit des DHS beitragen. Damit keine Seitenbeanspruchung auf den Dämpfer wirken kann, ist der Hinterbau zusätzlich mit einer Umlenkung hinter dem Oberrohbereich abgestützt.

Ingo, August 1999

Damit kommen wir schon zum Fahrverhalten des DHS. Ein variabler Radstand wie es das Intense M1, Santa Curz 8 oder das HotChili Warp haben, wären beim DHS nicht schlecht weil es leicht über das Hinterrad rutscht. Darauf hat man sich allerdings sehr schnell eingestellt, und ist damit kein größeres Problem. Das hat auch ex. Foes Teamrider Kirkaldie (jetzt Schwinn) in Mount St. Anne bewiesen: Zu sehen auf den Video Plush (einfahrt von oberen Wiesenteil in den Single Track). Sonst fühlt man sich doch gleich wohl auf den eher kurz gehaltenen DHS. Foes DH Slammer ist eines dieser Räder auf das man sich nach dem Zusammenbauen raufsetzen kann und sofort Rennen fahren könnte.
 
 
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am 17.06.2006
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